Ike jime oder wie man respektvoll einen Fisch tötet. - Pistole Hardcore-Food GmbH

Ike jime oder wie man respektvoll einen Fisch tötet.

Ike jime oder wie man respektvoll einen Fisch tötet.

Ich finde und es ist meine tiefste Überzeugung, dass es in unserer vollen Verantwortung liegt uns darüber Gedanken zu machen und uns im klaren zu sein, wie wir ein Lebewesen töten welches sein Leben für uns lässt.
In den heutigen Zeiten von Massentierhaltung, Massenschlachtungen, Billigfleischskandalen und dem immer grösser werdenden „Hunger“ von über 7 Milliarden Menschen müssen wir unsere Lebensweise und damit auch die Ernährungsweise überdenken und anpassen.
Ich rede jederzeit bewusst von einem „Lebensmittel“ und nie von einem „Produkt“. Denn genau in diesem Wort steckt für mich die ganze Tiefe, auf die es mir ankommt und mir verdammt wichtig ist. Es ist für mich ein „Mittel (zum Zweck)“ von Mutternatur bereit gestellt, für unser (Über)-Leben“.
Versteht mich nicht falsch, ich lehne einen täglichen und grossen „Fleischkonsum“ ab, bin aber auch ein Gegner von dem allgegenwärtigen Phänomen der rein „Veganen Ernährungsweise“, welches für mich seine derzeitige Popularität aus der übersättigten Konsumgesellschaft zieht. In einer Gesellschaft, wo alles und zu jeder jederzeit verfügbar ist, entstehen solche „Gegenpole“, das ist auf der einen Seite ja gut, da sich die Menschen dadurch gewisse Dinge wieder bewusster machen, ich finde es aber bedenklich, wenn daraus fast eine „Religion“ wird, die Verhalten in Gut und Böse teilt.

Ich mache mir seit Jahren BE-WUSST was ich tue und vor allem was ich einem Lebewesen antue. Für mich stellt sich hier eben nur die Frage, wie nehme ich das höchste Gut, das Leben und dies für das Tier stressfrei.

Ike Jime kurz erklärt:

Step 1: Das Tier wird nach dem Tierschutzgesetz getötet. Dann Stich ins Hirn (Hirntot)
Step 2 Nackencut durch den Spinalkanal bis auf die Wirbelsäule
Step 3 Cut am Schwanzende, dann wird das Schwanzende umgeknickt um den freien Zugang zum Spinalkanal zu bekommen
Step 4 Mit einem feinen Draht wird durch den Spinalkanal gestossen, bis dieser vorne wieder austritt.
Das ist der wichtigste Part, ab nun findet keine Reizweiterleitung in das Muskelgewebe mehr statt. Dadurch hat der Fisch keinerlei Muskelaktivität (Muskelkontraktion) mehr und übersäuert die Muskel nicht.

Vorteil:
Durch das ausbleiben der Muskelkontraktion und der nicht stattfindenden Übersäuberung hat das Muskelgewebe keine Ansammlung von Laktat und der Fisch altert um Welten langsamer.

Step 5 Der Fisch kommt in eine Eiswasser-Salzlage um komplett auszubluten. Dadurch verliert er sein komplettes Blut und den Blutfarbstoff (Hämoglobin). Dieser Prozess verleiht dem Fisch einen einzigartigen klaren und lupenreinen Geschmack.
Step 6 Reifen am Knochen, die Fische werden Vakuum gezogen. Ein Zander liegt minimum 5 Tage zum reifen.

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