Warum hochwertige Lebensmittel?

Das ist für mich eigentlich nicht die Frage. Man ist, was man isst. Deshalb!
Leider ist das aber gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Wer weiß heutzutage denn schon, wo all die Dinge aus seinem Kühlschrank eigentlich herkommen? Wie sie hergestellt wurden? Was genau drin ist? Nur die wenigstens. Auch wenn inzwischen immer mehr Menschen verstehen, wie wichtig die Qualität von Lebensmitteln ist. Wie wichtig es ist, zu wissen, was man da eigentlich zu sich nimmt.

Die genussvolle Tätigkeit des Essens verkommt aber oft zur reinen Nahrungsaufnahme. Wie soll man etwas wertschätzen, das man nur runterschlingt, um keinen Hunger mehr zu haben. Aber Genuss bedeutet für mich ein Zusammenspiel vieler Faktoren, die dafür sorgen, dass es mir gut geht. Wenn ich in mich gehen kann und Muße haben, mir Gedanken zu machen und dankbar zu sein für das, was mir passiert. Gutes Essen und Trinken haben da einen großen Anteil dran.

Wer Achtung vor seinen Lebensmitteln hat, hat auch Achtung vor sich selbst, vor dem Leben. Darum geht es. Dem Leben, dem Lebensmittel Wertschätzung und Respekt entgegenzubringen. Genau das will Pistole HardCore-Food: Die Menschen dazu zu bringen, über ihre Einstellung zu Lebensmittel nachzudenken. Ich will niemanden missionieren. Ich möchte durch die Qualität meiner Lebensmittel überzeugen. Wenn es nicht passt, dann halt nicht. Es gibt genügend Menschen, die checken, worauf es mir ankommt – und gemeinsam mit denen möchte ich mein Ding durchziehen. Ohne Kompromisse, ohne Firlefanz, authentisch, echt, ehrlich.
Positiver Nebeneffekt: der bessere Geschmack. Wenn man einem Lebensmittel genug Zeit lässt zu reifen, dann hat es auch genügend Zeit den perfekten Geschmack zu entwickeln. Eine Karotte aus dem eigenen Garten wird immer anders schmecken, als eine Karotte aus der Plastikschüssel im Supermarkt. Und wenn man all die superleckeren Lebensmittel zusammenschmeißt, die dir die Wärme in den Bauch schießen, dann gibt es eben eine echte Geschmacksexplosion. Und die ist dann einfach nur hardcore.

Waller und Innereien

Unsere Waller

Mit unseren Fischen hat alles angefangen. „Bekämpfe niemals das Symptom, sondern die Ursache.“ – ein Prinzip, das ich von einer Dozentin in meiner Krankenpflegerausbildung übernommen habe. Ein Grundsatz, der sich eigentlich auf alles im Leben anwenden lässt. In unserer Wallerzucht hat dieser Leitsatz im wahrsten Sinne des Wortes Wellen geschlagen. Wir haben früher wirklich mit allen konventionellen Mitteln versucht, unsere Waller erfolgreich zu züchten – doch das ist auch schon mal schief gegangen. Irgendwann haben mein damaliger Partner und ich beschlossen, das Ganze anders anzugehen. „Die Natur dachte zuerst daran“ – und wir dann auch. Wir haben unseren Wallern ein natürliches Umfeld geschaffen, in dem sie eigentlich nur wachsen und gedeihen konnten. Frisches, klares Wasser – durchaus trinkbar, ich trete gerne den Beweis an -, ausreichend Platz, stresslose Haltung – und am Ende dann auch eine respektvolle und angstfreie Schlachtung. So schaffen wir es, dass unsere Waller sogar auf sternengekrönten Tellern landen.