Pistole hautnah

Ich bin Torsten Pistol, genannt Pistole. Den Namen habe ich mir nicht selbst gegeben, sondern den habe ich von Kindesbeinen an. Ich bin Pistole – Ich bin Hardcore – Bei mir dreht sich alles um Lebensmittel. Deshalb habe ich vor etwas mehr als einem Jahr Pistole HardCore-Food gegründet, den etwas anderen Feinkosthandel. Wobei Feinkosthandel nicht das richtige Wort ist. Im Grunde ist Pistole HardCore-Food eine essbare Lebenseinstellung. Wir behandeln unsere Lebensmittel mit Achtung, wir wissen sie wertzuschätzen – und wir wollen, dass unsere Kunden sie auch wertschätzen.

Ich verkaufe nur, woran ich auch glaube. Egal, ob es sich um die von mir selbst produzierten Waller handelt, um den einzigartigen Rieser Culatello-Schinken von Sternekoch Joachim Kaiser oder um die langsam am Rande des Schwarzwalds gereiften Balsamessige – jedes der Lebensmittel muss erst mal den HardCore-Test bestehen. Und auch die Menschen hinter den Köstlichkeiten müssen zur HardCore-Crew passen. Denn Pistole HardCore-Food ist mehr als nur ein Feinkosthandel, mehr als eine essbare Lebenseinstellung – wir sind eine Familie aus Genießern, die den Genuss mit anderen teilen wollen. Bei uns stehen die Lebensmittel im Mittelpunkt.

Wer ein Lebensmittel von Pistole HardCore-Food kauft, der bekommt die Geschichte dahinter gleich mit eingepackt. Die Geschichte Ihrer Herstellung, aber auch meine Geschichte. Angefangen habe ich als Krankenpfleger, dann bin ich über einen Ferienjob zum professionellen Fischzüchter geworden. Gemeinsam mit einem Partner habe ich in Badbergen 16 Jahre lang Waller gezüchtet – einen Fisch, dem bei Anglern ein schlechter Ruf vorauseilt, der aber tatsächlich selbst Gourmets von seinem Geschmack überzeugt. Vor einiger Zeit kam ich zu der Überzeugung, dass man für den Waller die ausgetretenen Wege der Fischvermarktung verlassen muss. Dass der Waller anders an den Mann gebracht werden muss. Und so entstand im Laufe einiger Monate letztendlich Pistole HardCore-Food.

Thomas Imbusch, Chefkoch in Tim Mälzers Off Club, brachte den Stein ins Rollen, Tim Mälzer schob mit an, in Salzburg gesellten sich weitere Spitzenköche dazu, darunter auch Joachim Kaiser und Stefan Marquardt. Sie alle waren von meinem Waller begeistert. Und sie alle waren sich sicher, dass auf mich und meinen Waller noch einiges wartet. Heute arbeite ich mit den besten Köchen Deutschlands zusammen – und bringe ihnen nicht mehr nur Wallerfilet und -leber, sondern auch viele andere Köstlichkeiten. Ohne Firlefanz, authentisch, echt, ehrlich – hardcore.

Ich bin wirklich kein totaler Öko. Ich esse auch nicht nur Bio. Ich trinke zwischendrin auch mal ’ne Cola. Aber meine Familie und ich versuchen bewusst zu leben und zu essen. Wir haben einen Gemüsegarten, in dem vieles wächst, was wir zum täglichen Leben brauchen, wir wecken und frieren ein, was wir im Überfluss haben, wir haben eigene Hühner, eigene Bienenvölker, ich jage mit meinem Habicht Wild, … All dem – von der Karotte bis zum Kaninchen – bringen wir Achtung entgegen und genießen es dann auch mit Wertschätzung. Wir sind keine Selbstversorger, aber wir versuchen auch bei dem was wir zukaufen, darauf zu achten, wo es herkommt. Wertschätzung und Achtung in allen Dingen – das ist der Punkt. Das ist hardcore.

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